Aussenordentliche Session 2020

Die Schweiz kann auf ihr Rotes Kreuz zählen

Im Hinblick auf die Aussenordentliche Session zeigen wir Ihnen gerne anhand einiger Beispiele auf, wie diese Zusammenarbeit in der gegenwärtigen Krise funktioniert. Die Schweiz kann jederzeit auf ihr Rotes Kreuz zählen – vor, während und nach einer Krise.

Ob in der Schweiz über unsere Kantonalverbände, die Samariterinnen und Samariter und den Schweizerischen Militär-Sanitäts-Verband oder in unseren 30 Einsatzländern: Wir erfüllen unseren historischen Auftrag als «auxiliaire des pouvoirs publics», der in den Genfer Konventionen verankert ist. Nächstens wird die ausserordentliche Session beginnen. Im Hinblick darauf zeigen wir Ihnen gerne anhand einiger Beispiele auf, wie diese Zusammenarbeit in der gegenwärtigen Krise funktioniert.

Reservieren Sie sich bitte schon heute den 10. Juni 2020, 13.00 bis 14.00 Uhr für eine Online-Sitzung der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz zum Thema humanitäre Engagement gegen das Coronavirus eingehen.

20 Millionen Schutzmasken für die Schweizer Bevölkerung
Das SRK verfügt über grosse Erfahrung in der Bekämpfung von Epidemien. Nun hat es sein Netzwerk und sein logistisches Fachwissen aktiviert, um für den Bund 20 Millionen Masken und 150 000 Schutzanzüge zu beschaffen. Die Lieferungen sind diese Woche in Zürich eingetroffen. Einen kleinen Teil des Schutzmaterials setzt das SRK auch ein, um seine Dienstleistungen für die Bevölkerung sicherzustellen. Mehr erfahren

Engagement für die Migrantinnen und Migranten in Griechenland
Wie die SPK-N kürzlich betont hat, bahnt sich in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln eine gesundheitliche und soziale Katastrophe an. Das SRK und der Bund sind aktiv geworden, um das Griechische Rote Kreuz zu unterstützen.
Die Schweiz wird 22 minderjährige Asylsuchende aus einem Lager in Griechenland aufnehmen. Das SRK begrüsst eine mutige Massnahme und empfiehlt, weiter mit den europäischen Partnern in diese Richtung zu gehen. Die Lage vor Ort ist katastrophal. Mehr erfahren

Ghana: rasche Information an die Bevölkerung 
Bei seinem weltweiten Engagement erhält das SRK Unterstützung von der DEZA. Um in einer solchen Krise rasch handeln zu können, ist die langfristige Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern vor Ort entscheidend. So konnte zum Beispiel in Ghana die nationale Rotkreuzgesellschaft mit Unterstützung des SRK innert kürzester Zeit 16 Radiosendungen zum Virus ausstrahlen. Mehr erfahren

Rotkreuzdienst: eine zusätzliche medizinische Einsatzreserve
In der Schweizer Armee haben die Fachspezialistinnen des Rotkreuzdienstes (RKD) die Angehörigen der Spitalbataillone geschult und begleiten sie nun im Einsatz. Oberst RKD Brigitte Rindlisbacher erläutert im Interview mit dem VBS, wie sich der RKD in dieser Krise engagiert. Mehr erfahren

SRK eröffnet Corona-Testzentrum 
In Bern wird das erste Corona-Testzentrum eröffnet, für das keine ärztliche Zuweisung nötig ist. Nach Rücksprache mit dem Bund haben das SRK, der Kanton und Gesundheitsfachpersonen ein Vorgehen erarbeitet, das schweizweit umgesetzt werden könnte. Mehr erfahren

Coop und SRK bieten Heimlieferservice
Kundinnen und Kunden über 65 Jahre können ab sofort bei Coop in verschiedenen Städten Lebensmittel und Hygieneprodukte telefonisch oder via E-Mail bestellen. Freiwillige Helferinnen und Helfer des SRK liefern ihnen die Bestellung am nächsten Werktag nach Hause. Mehr erfahren

Hilfe per Telefon und App 
Die Freiwilligen-App «Five up» vermittelt Kontakte zwischen Freiwilligen und Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Damit auch Personen ohne Smartphone Zugang zur Community haben, lanciert das SRK ein Helpcenter. Mehr erfahren

Sensibilisierungskampagne in 21 Sprachen
Semih Yavsaner alias Müslüm engagiert sich für die Sensibilisierungskampagne zu den Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit, die in 21 Sprachen übersetzt wurden. Mehr erfahren