Das SRK und Bundesbern

Ein von Vertrauen geprägter Dialog

Getreu seinen Grundsätzen unterhält das SRK Vertrauensbeziehungen zu allen Akteuren der Gesellschaft, auch Mitglieder des Parlaments und Behörden auf lokaler, kantonaler und Bundesebene.

Index

Nationalrat und Schirmherr eines Samariterbundes

Nationalrat Sidney Kamerzin ist Schirmherr des Samariterbundes der Grand-Bisse (Wallis), eine Organisation des SRK - auf dem Foto mit ihrem Präsidenten Didier Naga. Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten war eine Gelegenheit, mit engagierten Freiwilligen ins Gespräch zu kommen.

Humanitäres Völkerrecht: eine Podiumsdiskussion mit Politik, VBS, Rotes Kreuz und Bund

Auf der ganzen Welt grassieren bewaffnete Konflikte. In manchen Fällen wird das humanitäre Völkerrecht verletzt. Die humanitären Folgen sind verheerend: Geschützte Personen werden getötet oder verletzt, zivile Infrastruktur wird zerstört, ganze Bevölkerungsgruppen werden vertrieben und der Zugang zu grundlegenden Leistungen wie der Gesundheitsversorgung ist erschwert. Um die Folgen des Kriegs zu begrenzen und die Zivilpersonen zu schützen, muss die Einhaltung des humanitären Völkerrechts gestärkt werden. Was tut die Schweiz? Der Bundesrat hat am 12. August 2020 seinen ersten freiwilligen Bericht gutgeheissen, der aufzeigt, wie unser Land das humanitäre Völkerrecht umsetzt. Um den Dialog zum Engagement der Schweiz eröffnen, haben das Schweizerische Rote Kreuz und die Direktion für Völkerrecht des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten am 18. November 2020 einer Online-Podiumsdiskussion organisiert.

Dieser Anlass führte zu einem Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz (Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Nationalrätin Priska Seiler Graf), Armee, akademischen Kreisen, nichtstaatlichen Organisationen, Medien sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Tagung: Nationalratspräsidentin über die Zukunft der Freiwilligenarbeit

Am 17. Oktober 2020 fand die Tagung des SRK für das Netzwerk «freiwillig engagiert» in Bern statt. Im Namen von 28 Organisationen hat das SRK der Nationalratspräsidentin Isabelle Moret, Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz, ein Manifest zur Förderung und Anerkennung von freiwilligem Engagement übergeben. Freiwillige leisten nicht nur in Krisenzeiten einen essentiellen Beitrag, damit unsere Gesellschaft funktioniert.

«Ohne Freiwilligenarbeit würde die ganze Schweiz wahrscheinlich nicht mehr funktionieren», sagte Nationalratspräsidentin Isabelle Moret.

Nationalrätin Christa Markwalder und Nationalrat Gerhard Andrey, Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz, Nicolas Galladé, Vorsteher Departement Soziales Stadt Winthertur und Aurélie Cavin, Mitglied des Schweizerischen Dachverbands für Jugendorganisationen, diskutierten die Zukuft der Freiwilligenarbeit in der Schweiz. «Freiwilliges Engagement gehört zum Erfolgsrezept der Schweiz und verdient auch in der Politik unsere Unterstützung.» sagte Nationalrätin Christa Markwalder. Nationalrat Gerhard Andrey rachte auch eine unternehmerische Vision ein:«Freiwilligenarbeit leisten Menschen da, wo ihr Herz schlägt. Wir tun als Gesellschaft gut daran, auch bei der bezahlten Arbeit die Sinnhaftigkeit ins Zentrum zu stellen.»

Nationalrat Baptiste Hurni, neuer Präsident des Neuenburger Roten Kreuzes

Nach achtjähriger Tätigkeit als Vizepräsident wurde Nationalrat Baptiste Hurni, Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz, einstimmig zum Präsidenten des Roten Kreuzes des Kantons Neuenburg ernannt. Das SRK fühlt sich geehrt und freut sich, auf sein Engagement zählen zu können. Foto: Nationalrat Baptiste Hurni mit Verantworlichen des FC Asi Audax bei einer Wohltätigkeitsinitiative.

Fussballspiel: Sport und Menschlichkeit als Gewinner

Am 22. September spielte der neue FC Rotes Kreuz gegen den FC Nationalrat, die offizielle Mannschaft des Nationalrats und Ständerats seit 1969. Das Spiel endete mit einem klaren Sieg des FC Nationalrat.
Die grossen Gewinner des Abends aber waren das Fairplay und die gute Stimmung zwischen beiden Mannschaften. SRK-Präsident Thomas Heiniger, SRK-Direktor Markus Mader, das Mitglied des Rotkreuzrats Marc Geissbühler sowie ein Mitglied der Direktion der DEZA haben für den FC Rotes Kreuz gespielt. 

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer/innen!

Sommersession: Treffen der Parlamentarischen Gruppe

Am 22. Juni 2020 traf sich die Parlamentarische Gruppe Rotes Kreuz in Videokonferenz. Die Themen waren die Bewältigung der Corona-Pandemie, die SwissCovid-App sowie die Strategie der Internationalen Zusammenarbeit 2021-2024. 

Blutspende SRK: Leben retten

Über 250 YB-Fans haben sich am Samstag, 6. Juni 2020, an der #YBSpendetBlut-Aktion im Stadion Wankdorf beteiligt und Blut für Menschen in Not gespendet. YB lancierte mit diesem Event die CSR-Partnerschaft mit der Interregionalen Blutspende SRK, mit dem Ziel, die Blutversorgung der Region zu unterstützen.  Auch die Co-Präsidentin der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz, Nationalrätin Flavia Wasserfallen, war dabei. Herzlichen Dank!

Nationalrat Philipp Matthias Bregy ist neuer Zentralpräsident von REDOG

Such- und Rettungshunde REDOG, eine Organisation des SRK, freut sich, dass mit Philipp Matthias Bregy ein Sympathieträger aus der nationalen Politik die Zukunft von REDOG erfolgreich mitgestalten wird. Der Walliser Nationalrat ist bestens vernetzt, sowohl national wie auf lokaler Ebene. Der Wunsch, sich für eine humanitäre Organisation zu engagieren, und der Zeitpunkt der Anfrage von REDOG, ob er sich ein Engagement als Zentralpräsident vorstellen könnte, seien zum perfekten Zeitpunkt eingetroffen, sagte Philipp Matthias Bregy. Die Delegiertenversammlung wählte am 28. April 2020 zudem Markus Willi und Benjamin Tissot-Daguette, beide bisherige Mitglieder des Zentralvorstands REDOG, als Vizepräsidenten. Neu im Zentralvorstand sind Mike Wüthrich als stellvertretender Bereichsleiter Vermisstensuche und Monika Giarrusso als Präsidentin der Konferenz der PräsidentInnen der Regionalgruppen.  Mehr erfahren

Austauch im neuen Co-Präsidium der Parlamentarischen Gruppe

11. März 2020: Erstes Treffen zwischen SRK-Präsident Thomas Heiniger und SRK-Direktor Markus Mader mit dem neuen Co-Präsidium der Parlamentarischen Gruppe Rotes Kreuz: Nationalrätin Flavia Wasserfallen, Ständerätin Johanna Gapany und Ständerat Stefan Engler. Auf dem Foto fehlt: Ständerätin Marina Carobbio Guscetti.

Charta Sozialhilfe Schweiz: ein gemeinsames Vorgehen von allen Akteuren der Gesellschaft

Kantone, Städte und Hilfswerke: Sie alle unterstreichen die Bedeutung einer soliden und fairen Sozialhilfe. Sie ist ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Stabilität. Thomas Heiniger, Präsident des SRK erklärt an einer Veranstaltung der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS): «Für uns steht uneigennützig die Förderung von Menschlichkeit im Zentrum. Es braucht eine faire Sozialhilfe und ein gemeinsames Vorgehen von Staat, Hilfswerken und der Wirtschaft.»

SRK-Präsident Thomas Heiniger und SKOS-Präsident, Nationalrat Christoph Eymann, Botschafter der Charta Sozialhilfe Schweiz.

2 x Weihnachten: Grosse Solidarität mit von Armut betroffenen Menschen

Im Logistikzentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) in Bern ging es im Januar 2020 wieder zu und her wie in einem Bienenhaus: Freiwillige Helferinnen und Helfer packten die Pakete mit Waren des täglichen Bedarfs aus, die Spenderinnen und Spender für die 23. Ausgabe der Aktion «2 x Weihnachten» eingeschickt hatten. «Der Inhalt der Pakete deckt den tatsächlichen Bedarf an lang haltbaren Lebensmitteln und Körperhygieneartikeln von Jahr zu Jahr immer besser ab», freut sich Dorothee Minder, Verantwortliche für die Aktion beim SRK. Denn: «Wir stellen fest, dass Spenderinnen und Spender immer genauer wissen, welche Waren wir sammeln. Dadurch können wir immer effizienter helfen.» Die Aktion «2 x Weihnachten» wäre, genauso wie viele andere Dienstleistungen auch, nicht möglich ohne den Einsatz von Freiwilligen. Freiwilligenarbeit stellt eine zentrale Ressource des SRK dar, damit auch in Zukunft verletzliche Menschen erreicht und unterstützt werden können.

Träger der Aktion «2 x Weihnachten» sind die SRG SSR, Coop, die Schweizerische Post und das Schweizerische Rote Kreuz.

Fotos-Gallery (Promis der Politik in 2x Weihnachten)

Besuch von Bundesrätin Karin Keller-Sutter

Juni 2019. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements EJPD, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, informierte sich beim Besuch des Schweizerischen Roten Kreuzes über die Unterstützung für Menschen in Not. Betroffene erzählen dabei ihre ganz persönliche Geschichte: «Es ist beeindruckend, wie diese Menschen in Not ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, und wie sich das SRK für sie engagiert», sagte Keller-Sutter. Menschen auf der Flucht sind äusserst verletzlich. Sie suchen in fremden Ländern Schutz und eine sichere Existenz. Studien belegen, dass 40 bis 50 Prozent aller Asylsuchenden und Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten unter verschiedenen Trauma-Folgeerkrankungen leiden. Im Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des SRK finden traumatisierte Menschen seit mehr als 24 Jahren Hilfe. Ihre Beschwerden sind vielfältig: Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Depressionen, körperliche Schmerzen, Angst- und Panikstörungen, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Schlafstörungen, soziale Isolation.